Flugentenbraten mit Blaukraut und Kartoffelknödel

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Rezept: Flugentenbraten mit Blaukraut und Kartoffelknödel

Flugentenbraten mit Blaukraut und Kartoffelknödel - Philippe's Foodblog
Geflügel
Hauptspeise
+ Beilage
Vorbereitung 1h 20min
Gesamt 8h

Ein Festmahl zu Weihnachten - Alle Jahre wieder! So machst Du einen köstlichen Flugentenbraten mit Kartoffelknödel, Blaukraut und Entensauce!

Zutaten für 4 Portionen

  • 3 1/2 kg Flugente
  • Gefügelklein
  • 3 Bund Suppengrün
  • 3 St. Zwiebeln
  • 1 St. Apfel süßlich
  • 1 St. Orange
  • 1 EL Puderzucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein trocken
  • 1 Liter Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarin
  • Beifuß
  • Majoran
  • Ingwer

Kartoffelknödel

  • 2 kg Kartoffeln mehligkochend
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Butter
  • Stärkemehl
  • 1 St. Toastbrot

Blaukraut

  • 1 kg Rotkohl
  • 2 St. Zwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • 200 ml Rotwein
  • 6 EL Apfelessig
  • 2 St. Äpfel sauer
  • 1 St. Lorbeerblatt
  • 4 St. Gewürznelken
  • 1 St. Zimtstange
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 4 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 4 EL Johannisbeergelee
  • Speisestärke
  • Muskatnuss

Zubereitung

  • Bevor wir starten können musst Du die Ente erst einmal gründlich innen und außen abwaschen und abtupfen
  • Stell Dir deine eigene Gewürzmischung aus Salz, Pfeffer, Rosmarin, Beifuß, Majoran und ein wenig Ingwer her. Du benötigst die Mischung als Peeling also sollte es eine großzügige Menge nach Gefühl werden. Reibe dann die Ente innen und außen zärtlich ein
  • Heize Deinen Backofen auf 130°C Ober/Unterhitze vor
  • Hacke zunächst das Suppengrün und eine Zwiebel klein. Den Apfel schneidest Du in Spalten, die Orange nach Bedarf ebenfalls. (Gibt eine fruchtige Note) Falls Du noch Gewürzmischung übrig hast, wende das alles da drinnen bevor Du die Ente. Damit die Füllung nicht rausfällt, kannst Du auch die Öffnung mit Garn verschließen
  • Gefüllt, gewürzt kommt das Festmahl für 4 Stunden in den vorgeheizten Backofen. Da Flugenten festes und fettarmes Fleisch haben, ist eine lange Garzeit notwendig. Man kann natürlich auch im Niedriggarverfahren die Ente zubereiten, hier verlängert sich jedoch die Zeit. Dafür brauchst Du die Ente nicht wenden oder bepinseln! Egal für welche Methode Du dich entscheidest, gib bitte der Ente mindestens 4 Stunden Zeit!
  • Das restliche Suppengrün grob hacken und die Zwiebeln vierteln
  • Nimm für die Zubereitung der Soße eine große Pfanne, erhitze ordentlich etwas Öl und brate das Geflügelklein scharf an. Die angebratenen Gefügelreste kommen dann in einen großen Kochtopf, stelle diesen erst einmal auf Seite. Wiederhole den Vorgang mit dem Gemüse und gib alles zum Klein dazu
  • Die Pfanne wird wieder benötigt. Karamellisiere den Zucker, röste das Tomatenmark kurz an und lösche alles mit dem Rotwein ab. Lasse das einkochen und wiederhole das mindestens 3 Mal mit Rotwein, zum Schluß etwas Brühe hinzugeben und erneut einkochen lassen
  • Gib jetzt alles zum Geflügelklein und dem Gemüse hinzu. Fülle den Topf mit etwas Brühe auf, bis die Fleischstücke bedeckt sind. Die Soße darf mindestens 2 Stunden leicht köcheln. Spätestens jetzt bereite die Beilage vor
  • Die 2 Stunden müssen rum sein bevor Du die Soße mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmeckst. Alles durch ein Sieb gießen. Falls Dir die Soße zu dünn geworden ist, binde jetzt, mit im Wasser aufgelöster Speisestärke, nach
  • Hol die Köstlichkeit nach mindestens 4 Stunden aus dem Ofen. Das zurückgebliebene Fett aus der Wanne kannst Du abschöpfen und ggf. verarbeiten, z.B. zum Braten. Hinterlassene Röststoffe und Bratensaft kommen jetzt noch schnell zur Soße dazu
  • Löse Brust und Keulen aus und gib alles, bei stärkster Hitze, mit der Haut nach oben, nochmals kurz in den Backofen. Nutze dazu die Grillfunktion! Deine Brust und Keulen nehmen jetzt bräunliche Farbe an und das Fleisch verbleibt innen zart

Kartoffelknödel

  • Schneide das Toastbrot in gleich große Würfel und zerlasse die Butter in einer Pfanne. Streue 1 Prise Salz über die Butter und gebe die Toastbrotwürfel dazu. Das Brot wird langsam von allen Seiten geröstet, wähle eine niedrige Stufe. Pass auf, dass die Würfel nicht schwarz werden
  • Die Menge an Kartoffeln wird jetzt halbiert. Die eine Hälfte der Kartoffeln wird im Kochtopf wie Pellkartoffeln zubereitet, von der anderen Häfte werden die Kartoffeln geschält
  • Die zuvor geschälten, noch rohen, Kartoffeln reibst Du mit einer Küchenreibe, fein in ein Sieb. Du musst jetzt immer wieder die Schritte wiederholen, bis alle rohen verarbeitet sind. Sobald das Sieb fast voll ist, drückst Du die Masse aus (das Wasser muss raus) und legst die Kartoffelpampe in ein sauberes Küchenhandtuch. Wenn Du alle Kartoffeln gerieben und ausgedrückt hast, wird das Handtuch, mit der Masse, ganz fest verdreht um so nochmals die Pampe auszudrücken. Wenn Du fertig bist leg die Masse im Handtuch beiseite
  • Jetzt sollten auch die gekochten Kartoffeln fertig sein, gieße das Wasser ab und lasse sie abtropfen. Bevor Du die Schale entfernst sollten sie abkühlen. Die geschälten Kartoffeln kommen in eine große Rührschüssel
  • Zerdrücke die Kartoffeln, am Besten mit einer Gabel und gib die Kartoffelpampe dazu. Beides vermischt Du mit den Händen, gibst etwas Salz hinzu. Achte auf die richtige Konsistenz. Wenn Du feststellst, dass der Teig zu feucht ist gib ein wenig Stärke dazu. Der Teig soll nicht mehr an den Fingern verkleben
  • Jetzt kannst Du beginnen gleichgroße Kugeln zu formen, mittig drückst Du ein Toastwürfel hinein. Mach das solange bis alles verarbeitet ist
  • Fast fertig, als nächstes brauchst Du einen großen Topf in dem Du Salzwasser zum Kochen bringstbring. Lege die Knödel hinein. Wenn das Wasser sprudelt schalte auf mittlere Hitze, die Knödel lässt Du ca. 15 Minuten ziehen. Wenn sie oben schwimmen kannst Du sie rausnehmen

Blaukraut

  • Löse am Anfang die äußeren Blätter vom Rotkohl, waschen, vierteln und Strunk abscheiden
  • Nimm Deinen Gemüsehobel und hoble feine Streifen. Falls Du keinen Hobel zur Hand hast, nimm ein Messer
  • Die Zwiebeln werden ebenfalls in dünne Streifen geschnitten
  • In einem großen Topf, erhitze das Butterschmalz, dünste die Zwiebeln (bis glasig) und gib den Rotkohl dazu
  • Zimt, Wacholder und Lorbeerblatt unterheben und alles mit dem Wein ablöschen und kurz köcheln lassen
  • Mische alles erneut und gib dann Salz, Essig und Zucker hin. Nochmals mischen
  • Jetzt lass den Rotkohl aufkochen, sobald Du die Wärme erreicht hast, zugedeckt für mindestens 1 Stunde schmoren lassen. Vergiss nicht gelegentlich umzurühren. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben damit der Kohl nicht anbrennt
  • Schäle in der Zwischenzeit die Äpfel, viertel sie, anschließend in Stückchen schneiden. Hebe die Äpfel nach 20 Minuten Kochzeit unter den Kohl
  • Falls Du noch viel Flüssigkeit im Kochtopf hast, mit offenen Topf verdampfen lassen. Ggf. mit der Stärke binden, mit etwas Wasser die Stärke glatt ziehen
  • Entferne jetzt die Gewürze soweit möglich bzw. auffindbar und rühr das Gelee dazu
  • Schmecke final den Rotkohl mit Salz, Zucker und Essig ab

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